Unser unternehmen

Das Wirtschaftswunder

In den 1960er und 70er Jahren erfuhr die Blumen- und Baumzuchtbranche ein wahres "Wunder", durch das auch unser Unternehmen wachsen konnte, und zwar dank der Übernahme einer bereits bestehenden, örtlichen Firma und dem Erwerb neuer Grundstücke in der Gegend von Pistoia, die unter Branchenkennern als Zentrum der Baumzucht gilt. In dieser Zeit wurde die Unternehmensstruktur durch Einstellung verschiedener Fachkräfte verbessert - darunter auch der berühmte deutsche Landschaftsarchitekt Ferdinand Bredenkamp. Nun setzte sich das Unternehmen neue internationale Ziele. Zu den bedeutendsten Errungenschaften dieser Jahre zählt der Beginn der Aufforstung in Piancavallo, einem Skiort in Friaul-Julisch Venetien, wo 1982 die Skiweltmeisterschaft stattfand.

"PIANCAVALLO, DIE KLEINE CORTINA"

Piancavallo
Piancavallo

 

Quelle: "PIANCAVALLO LA PICCOLA CORTINA" Pietro e Marco Angelillo, 2008.

"(...)Man hätte sie "das Cortina von Friaul-Julisch Venetien" nennen wollen, weil die Projekte für die neuen touristischen Anlagen durch Cortina D'Ampezzo inspiriert wurden, die mit ihrer magischen Höhe von 1.250 m ihr Glück mit den ersten Winterspielen in Italien 1956 fand. (...) die Perle der Dolomiten war schon ein großer Star und ein Vorbild, dem man sich schlecht entziehen konnte.

(...)auf diesen Eigenschaften basierte ein originelles und eindeutig vorteilhaftes Projekt. Die Idee wurde 1958-59 erstmals offiziell vom Bürgermeister von Aviano präsentiert. Der damalige Bürgermeister Mario Della Puppa sah eine mögliche Entwicklung des Tourismus in naher Zukunft, um sein Dorf aus der Armut der zweiten Nachkriegszeit und vor der Auswanderung zu retten (...)
In der veränderten Realität der vergangenen vierzig Jahre zeichnen sich sowohl die große und diversifizierte bauliche und urbanistische Entwicklung als auch die hervorragenden Skianlagen, Hoteleinrichtungen und Mietwohnungen (...) aus.

"EINE NIE DAGEWESENE HERAUSFORDERUNG"

(...)In diesem kahlen Boden wurden Arten eingeführt, die nicht typisch für diese Gegend waren, nämlich die ROT- und die WEISSTANNE, die in den nahe gelegenen Hängen in größerer Höhe gedeihen. Mit dem Wiederaufbau wurde Gyssel beauftragt, ein Landschaftsarchitekt aus Belgien, der sein Studium in der Schweiz abgeschlossen hatte.

EIN UNTERNEHMEN MIT ALLEM, WAS ZUR DAMALIGEN LANDSCHAFTSKULTUR GEHÖRTE, DIE AUCH DIE SCHAFFUNG NEUER WÄLDER VORSAH (…).

(…) INSGESAMT WURDEN 11.000 BÄUME, U.A. 3-4 Meter große BUCHEN UND TANNEN (weiß und rot) GEPFLANZT und 300.000 kleinere Pflanzen gesetzt." (...).

Auf den übrigen Seiten des Buches wird nicht erwähnt, dass die Arbeiten mehr als zehn Jahre in Anspruch nahmen. Es wird nicht erzählt, dass TANNEN, BUCHEN, BIRKEN, Traktoren, Anhänger und Arbeitskräfte aus einem der ERSTEN und größten Betriebe für Blumen- und Baumzucht im Friaul von einst und heute stammten: der VIVAI OLIVO TOFFOLI.

Wahrscheinlich weiss nicht jeder, dass...

Wahrscheinlich weiß nicht jeder, dass 1950 das heutige Piancavallo - in der Gemeinde Aviano in Friaul-Julisch Venetien als gemütliches Bergdorf in der Provinz Pordenone bekannt – wie auf diesem Foto aussah und dass das einzige Gebäude dort die Hütte auf dem Bild war. Es war nichts als eine trostlose Heide, die nur als Weideland oder für die Heuernte diente.

VIVAI OLIVO TOFFOLI und Söhne erlebte in diesen Jahren einen Wendepunkt und großes Wachstum. Das Unternehmen betrachtete seinen Präsidenten, Commandatore Aldo Toffoli, der von seiner Familie, Frau und Kindern unterstützt wurde, als Leiter der damaligen Arbeiten, die zur Pflanzung von mehr als den oben genannten 11.000 Tannen und 300.000 Pflanzen führten...
Es war das einzige große Unternehmen der Baumzuchtbranche in jener Zeit und Gegend und auch das einzige, das "EIN NIE GEKANNTES UNTERFANGEN" leiten und bewältigen konnte. Männer, Maschinen, Arbeit... unter der kompetenten Leitung von Aldo Toffoli und seinem Familienunternehmen, das dem in diesen Jahren entwickelten Projekt folgte. Das Unternehmen wollte etwas Neues schaffen, obwohl es vielleicht "zu groß" für die Kassen der Initiatoren war.Wo die Natur nichts vorgesehen hatte, sieht man jetzt - 50 Jahre später - was dort entstanden ist. Das zuerst gebaute Haus war die alte Hütte Pordenone. Heute existiert sie nicht mehr, aber an ihrer Stelle steht ein anderes Gebäude, von dem man - wenn überhaupt - nur das Dach sieht. Es ist von den Tannen bedeckt, die, wie nicht jeder weiß, nie dort entstanden sind, wo sie sich jetzt befinden.

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